Wie "Office Bla Bla" entstanden ist


Mev kündigte seinen Job.

Die vielen Meetings, immer wiederkehrenden Fragen und die Beschäftigung mit Problemen statt Lösungen waren ihm irgendwann zu viel geworden. Vieles dauerte lange oder passierte gar nicht.

Während seiner Kündigungsfrist begann Mev, seine Kollegen und Vorgesetzten genauer zu beobachten. Er machte sich Notizen darüber, wie sie miteinander redeten, welche Fragen gestellt wurden und welche Antworten er bekam.

Da die Unternehmenssprache Englisch war, legte er in Google Notes einen Ordner mit dem Titel „Office Bla Bla“ an.

Ein Kollege fiel ihm dabei besonders auf. Mit seinem sarkastischen Humor und seiner direkten Art machte er den Büroalltag zumindest etwas unterhaltsamer.

Eines Tages fragte Mevs Manager, was er nach seinem Abschied machen wolle. Mev hatte keine konkrete Antwort.

„Vielleicht schreibe ich ein Buch.“

Der Manager fragte später, ob ihm sein Job Spaß mache.

Seine Antwort war ein überzeugtes „Ja“.

Nach seinem Abschied nahm sich Mev sieben Wochen Urlaub. In dieser Zeit überlegte er, was aus seinen Notizen werden könnte. Ein Blog? Ein Buch?

Während dieser Zeit las er „Alles nur geklaut“ von Austin Kleon. Die Verbindung von Text und einfachen Grafiken brachte ihn schließlich auf die Idee, seine Notizen selbst in dieser Form umzusetzen.

Einige Dinge passten plötzlich zusammen:

„Vielleicht schreibe ich ein Buch.“
Warum also nicht?

Der sarkastische Kollege.
Humor sollte dazugehören.

Sieben Wochen Urlaub.
Sieben Gründe.

„Office Bla Bla“ in Google Notes.
Der Titel war bereits da.

Die gesammelten Notizen.
Der Büroalltag.

Der Manager, dem sein Job Spaß macht.
„… oder auch nicht.“

Aus diesen einzelnen Dingen entstand schließlich:

„Office Bla Bla – 7 Gründe, warum ein Bürojob der Wahnsinn ist - oder auch nicht.“


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